Werkzeugbau

Stanz-, Biege- und Sonderwerkzeuge

Von Prototypen bis zur Serienlösung: Ladwig & Überall entwickelt und fertigt Präzisionswerkzeuge für Automotive, Elektroindustrie, Verpackung und Maschinenbau. Hauseigene Konstruktion, moderner Maschinenpark, Hydraulikpressen bis 150 t – alles unter einem Dach in Hilzingen.

Werkzeugbau & Fertigung

Präzisionswerkzeuge aus einer Hand – seit mehr als 44 Jahren

Unsere Kernkompetenz liegt in der Entwicklung und Fertigung von Stanzwerkzeugen, Umformwerkzeugen, Biegewerkzeugen und Sonderwerkzeugen für industrielle Fertigungsprozesse. Jeder Auftrag beginnt in unserer hauseigenen Konstruktionsabteilung – CAD/CAM-Planung, Methodenplanung und Streifenbildentwicklung inklusive. Gefertigt wird auf unserem 5-Achsen-Maschinenpark mit abschließender Qualitätsprüfung auf der Wenzel 3D-Messmaschine.
 
Was uns von reinen Neubau-Werkzeugbauern unterscheidet: Wir reparieren und optimieren auch Werkzeuge, die nicht bei uns entstanden sind. Ob Umbau eines bestehenden Stanzwerkzeugs, Ersatzteilfertigung für Fremdwerkzeuge oder Problemlösung bei laufender Produktion – unser Team reagiert schnell und ohne lange Anlaufzeiten.

Ansprechpartner

Felix Neidhart & Kai Reinbold

Unsere Werkzeugtypen

Werkzeuge für jeden Fertigungs­prozess

Stanzwerkzeuge & Folgeverbundwerkzeuge

Einzel-, Folge- und Verbundwerkzeuge inklusive Streifenbildentwicklung, Schnittspalt-Auslegung und Niederhalterkonzept – auch mit automatischer Zuführung und Teilemagazin für die Serienbearbeitung.

Umform-, Biege- & Streckbiegewerkzeuge

Umform-, Biege- und Streckbiegewerkzeuge für Aluminiumprofile mit integrierter Rückfederungskompensation und OEM-konformer Auslegung – Crashmanagement-Erfahrung aus vier Jahrzehnten.

Sonderwerkzeuge

Maßgeschneiderte Sonderwerkzeuge für spezielle Anwendungen – von Muttersetzwerkzeugen und Formwalzen bis zu vollständigen kundenspezifischen Lösungen.

Unsere Expertise

Werkzeugbau für die Automobilindustrie

Crashmanagement-Werkzeuge – Automotive seit den 1980er Jahren

Seit den 1980er Jahren entwickeln und fertigen wir Umform-, Biege- und Stanzwerkzeuge für crashrelevante Karosseriebauteile. Unsere Werkzeuge sind in OEM-Lieferketten etabliert – ausgelegt nach NCAP-Regularien, gefertigt für Aluminium-Legierungen der 6xxx-Serie und abgesichert durch hauseigene Messtechnik.

Querträger & Stoßfänger­träger (Bumper Beam)

Kraftübertragende Elemente mit festigkeitsoptimierten Querschnitten – konstruiert für definierte Crashlastfälle und enge Maßtoleranzen.

Crashboxen · Seitenaufprall­träger · Domstreben

Energieabsorbierende Bauteile nach NCAP- und OEM-Anforderungen – Jahrzehnte sicherheitskritischer Werkzeugfertigung in Aluminium und hochfestem Stahl.

Von der Anfrage zum fertigen Werkzeug

In 4 Schritten zum serientauglichen Werkzeug

  • 01 – Konstruktion & Methodenplanung

    Auf Basis Ihrer Kundendaten entwickelt unsere Konstruktionsabteilung das vollständige Werkzeugkonzept – inklusive Methodenplanung, Streifenbild bei Stanzwerkzeugen und Fertigbarkeitsanalyse, bevor Sie in Vorleistung gehen.

  • 02 – Fertigung auf eigenem Maschinen­park

    5-Achs-Fräsen, Drehen und Schleifen auf unseren Bearbeitungszentren von DMG Mori und CHIRON. Hydraulikpressen von 30 bis 150 t für Erprobung und Tryout direkt am Standort Hilzingen.

  • 03 – Tryout & Bemusterung

    Jedes Werkzeug wird vor der Auslieferung erprobt. Bei Bedarf passen wir Schnittspalt, Niederhalterkräfte oder Biegeparameter direkt am Werkzeug an – bis das Erstmuster Ihren Vorgaben in Material und Maßhaltigkeit entspricht.

  • 04 – Qualitätsprüfung & Übergabe

    Maßprüfung mit der Wenzel 3D-Messmaschine (800 × 1.500 × 700 mm), digitales Prüfprotokoll und vollständige Fertigungsunterlagen – ISO 9001-konform dokumentiert und termingerecht übergeben.

Jahre Erfahrung
0 +
Maximaler Pressdruck
0 t
Inhouse-Fertigung
0 %
Zertifiziert
ISO 0

Verarbeitbare Materialien & Werkzeugstähle

Wir verarbeiten alle gängigen Metalle: Aluminium (6xxx- und 7xxx-Serie), Stahl (DC01–DC06, hochfeste Güten bis 1.000 MPa), Edelstahl, Kupfer und Messing.
 
Für Werkzeuggrundkörper und Schneidteile setzen wir bewährte Werkzeugstähle ein:

Reparatur & Umbau – auch Fremdwerkzeuge

Wir übernehmen Reparatur und Umbau von Werkzeugen, unabhängig davon, wer sie ursprünglich gebaut hat:

Werkzeug gebrochen? Neuprojekt? Wir sind Ihr Ansprechpartner.

Schicken Sie uns Ihre Daten.

Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden.

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Von der Konstruktion in die Fertigung

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Jedes Werkzeug beginnt mit der CAD/CAM-Konstruktion – Methodenplanung, Streifenbild und Maschinensimulation aus einer Hand.

CNC-Fertigung

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Bauteile nach Ihrer Zeichnung: 5-Achs-Fräsen, Drehen und Schleifen – Einzel- und Serienfertigung direkt angebunden.

Maschinenpark

Maschinenpark

Alle Maschinen, auf die unsere CNC-Programme laufen: DMG Mori, CHIRON, Wenzel – Verfahrwege bis 1.800 × 2.000 mm.

Häufige Fragen zur Werkzeugkonstruktion

Fragen? Antworten!

Was ist der Unterschied zwischen einem Stanzwerkzeug und einem Folgeverbundwerkzeug?

Ein Einzelstanzwerkzeug führt in einem Hub einen einzigen Schnitt- oder Umformvorgang durch und eignet sich für einfache Teile oder kleine Stückzahlen. Ein Folgeverbundwerkzeug durchläuft das Material durch mehrere Stationen in einer einzigen Maschine – jeder Hub produziert ein fertigeres Bauteil. Das ermöglicht hohe Stückzahlen bei gleichbleibender Maßhaltigkeit und ist ab einer bestimmten Losgröße deutlich wirtschaftlicher als der Einzelschnitt. Ladwig & Überall entwickelt beide Werkzeugtypen inklusive Streifenbildentwicklung und Schnittspalt-Auslegung.

Ja, das ist einer unserer besonderen USPs. Wir übernehmen Reparatur, Umbau und Ersatzteilfertigung für Werkzeuge unabhängig von ihrem Ursprungshersteller. Voraussetzung ist lediglich, dass das Werkzeug für uns zugänglich ist und technische Unterlagen oder ein Scan der betroffenen Bauteile vorliegen. Gerade bei Produktionsausfällen durch Werkzeugbruch reagieren wir schnell – sprechen Sie uns direkt an.

Unsere Werkzeuge sind ausgelegt für die Verarbeitung von Aluminium (6xxx- und 7xxx-Serie), Kupfer und Messing. Die Werkzeuge selbst werden aus bewährten Werkzeugstählen gefertigt – unter anderem 1.2379 für hohe Verschleißfestigkeit, 1.2842 für Schneidwerkzeuge und 42CrMo4 für Werkzeuggrundkörper. Materialwahl und Wärmebehandlung stimmen wir gemeinsam mit Ihnen auf die geplante Standzeit und das Ausgangsmaterial ab.

Nach der Fertigung wird jedes neue Werkzeug auf unseren eigenen Hydraulikpressen erprobt – bis 150 t Pressdruck direkt am Standort. Im Tryout prüfen wir Schnittbild, Maßhaltigkeit der gestanzten oder gebogenen Teile sowie das Verhalten bei Serienbedingungen. Abweichungen werden direkt am Werkzeug korrigiert: Schnittspalt, Niederhalterkräfte, Biegeparameter. Erst wenn das Erstmuster Ihren Vorgaben entspricht, erfolgt die endgültige Qualitätsprüfung mit unserem digitalen Prüfprotokoll.

Die Fertigungszeit hängt stark von der Komplexität des Werkzeugs ab. Ein einfaches Einzelstanzwerkzeug kann in wenigen Wochen entwickelt, gefertigt und erprobt sein. Ein mehrstufiges Folgeverbundwerkzeug für Crashmanagement-Bauteile benötigt in der Regel mehrere Wochen bis wenige Monate – abhängig von Komplexität, Materialanforderungen und Abstimmungsaufwand mit dem Kunden. Da Konstruktion, Fertigung und Tryout bei uns unter einem Dach liegen, entfallen externe Abstimmungsschleifen. Für eine belastbare Aussage zur Laufzeit sprechen Sie direkt mit unserem Werkzeugbauteam.

Unser Schwerpunkt liegt auf der Automobilindustrie – hier sind wir seit den 1980er Jahren für Crashmanagement-Bauteile aktiv. Daneben fertigen wir Werkzeuge für die Elektroindustrie, die Verpackungsindustrie, den Maschinen- und Anlagenbau, die Bahntechnik sowie den Motorsport. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Branche erheblich – von OEM-Lastenheften in der Automotive bis zu Hygieneanforderungen in der Verpackungstechnik. Durch unsere hauseigene Konstruktion können wir branchenspezifische Besonderheiten direkt in die Werkzeugauslegung einfließen lassen.